Tätigkeitsfelder

Ich entwickle gerne Projekte. Ganz unbescheiden – ich glaube, dass ich mir zu praktisch jedem Thema ein spannendes, schönes Projekt ausdenken kann. Selbstverständlich freue ich mich auch, in anderen Projekte mitzuwirken. Die Bandbreite reicht dabei von kurzen Eintageseinsätzen bis zur wöchentlich stattfindenden AG. Bislang habe ich hauptsächlich mit Kindern gearbeitet. Falls Sie einen Eindruck gewinnen möchten, in welchen Bereichen ich schon Erfahrungen gemacht habe, schauen Sie auf die Seite Erlebtes.

Inklusion

Inklusion heißt für mich, dass jeder Teilnehmer* nach seinem* Interesse aussuchen kann, was er* machen möchte, und wir dann schauen, was der Mensch dafür braucht, statt von vornherein nur bestimmte Aufgaben zur Auswahl zu stellen. Ja, ich bin mir bewusst, dass dies manchmal nicht oder schwer umsetzbar ist, aber das bedeutet ja nicht, dass man es nicht zu versuchen braucht.

Film

Inhaltliche Arbeit

"Was wollen wir zeigen und wie setzen wir diese definierten Inhalte filmisch sinnvoll/interessant um?" Das ist der Ausgangspunkt meiner Projekte. Fragen der technischen, ästhetischen und filmischen Umsetzung ergeben sich daraus und werden altersgerecht bearbeitet. Grundschulkindern lernen also beispielsweise Grundlagen und Tricks der Kameraführung beim Machen, nicht in einem Theorie-Input.

Kennenlernen der Möglichkeiten

Filme und Serien bieten heutzutage technisch und ästhetisch eine Menge, und das prägt unsere Sehgewohnheiten. Vieles davon ist mittlerweile preisweit und leicht zu haben. Indem die Teilnehmer* diese Dinge selber ausprobieren, schulen sie ihr Verständnis für filmische Grundlagen – aber auch für die Tricks, mit denen gearbeitet wird. Beispielsweise Green Screen, Nahaufnahme, Zeitraffer, Slow Motion, Drehen mit zwei Kameras, Kamerafahrten etc.

Bei all dem ist technische und ästhetische Perfektion nicht mein Ziel. Auch inhaltlich muss nicht alles glatt und ausgefeilt sein. Das Streben nach Perfektion kann nämlich zum Spaßkiller werden, beispielsweise wenn Grundschulkinder eine Szene tausendmal wiederholen sollen, obwohl sie schon keine Lust mehr haben. Ja, ich achte auf die besprochenen inhaltlichen Eckpunkte, gebe Tipps und Hinweise zur Technik, Ästhetik und zu Bildsprache, damit wir am Ende ein Ergebnis haben, mit dem wir alle zufrieden sind. Aber wichtig ist mir, dass der Spaß dabei nicht auf der Strecke bleibt (siehe Seite Spaß).

Ausstattung

Ich verfüge über eine gute, taugliche Grundausstattung: Camcorder, Stative, Rollspinne, iPads + Stativhalterung (inkl. der benötigten Apps), Zubehör für den Dreh mit Green Screen, Kamera + Stativ + Ausleger + Laptop und Dragonframe für Trickfilme, Mikrofon.

Einige Beispielsfilme gibt's beim Erlebten und hier: Filmeseite der Grundschule Pastorenweg

Website

Wie an anderer Stelle berichtet, war die Homepage der Grundschule Pastorenweg die Initialzündung für meine Ausbildung zur Medienpädagogin. Ich habe die Homepage gestaltet und mir dabei die Frage gestellt, wie sie aussehen müsste, damit sie den Schülern nicht nur gefällt, sondern diese sie auch selber füllen können. Es ging darum, Medienkompetenz zu fördern sowie Lese- und Schreibanlässe zu schaffen. So gab es die Idee mit den getrennten Navigationen, bei denen die Kinder innerhalb ihrer Navigation für sie interessante Seiten finden. Mit Rätsel- und sonstigen Wettbewerben, Klassenblogs und dem allgemeinen Veranstaltungsblog der Schule gab es immer wieder Anreize, die Seiten zu besuchen. Besonders der Adventskalender-Rätselwettbewerb, bei dem jeden Tag ein neues Rätsel (teilweise mit Zeichnungen von den Kindern) freigeschaltet wurde, war bei den Kindern beliebt.

Es gab eine wöchentlich tagende Redaktions-AG, die beispielsweise Interviews geführt, aber auch Filme gedreht hat.

Mittlerweile habe ich mich allerdings aus der Betreuung der Homepage zurückgezogen. Sie ist auf ein pflegeleichtes Maß gestutzt. Besuchen Sie deshalb ein Archiv der Homepage: Link zur Homepage der Grundschule am Pastorenweg.

Da ich mir bei der technischen Umsetzung meiner Gestaltungsideen gerne von meinem Mann helfen lasse, sind wir als Firma <output> ein Team. Eine Website ist ja so etwas wie eine super digitale Schülerzeitung, und dazu haben wir ein fertiges Modul zusammengestellt: Angebote für Schulen. Ich denke allerdings, dass das Modul Schülerzeitung digital mit entsprechenden Anpassungen auch für Projekte freier Träger taugt.

Spiele

Hier sind tatsächlich nicht so sehr Computer-/Videospiele gemeint, sondern vor allem analoge Spiele mit Medien oder zum Thema Medien/Digitalisierung.

Ich habe an der Entwicklung folgender Spiele mitgearbeitet:

  • Big Datapoly: Ein Spiel zum Thema Datensammeln im Big Data Kontext. Veröffentlicht auf der Seite der bpb (Big Datapoly bei der bpb) zum Selbstausdruck oder in einer schönen gedruckten Version kostenlos ausleihbar bei mir.
  • Spiralige Fotoralley: Ein schnelles, wettbewerborientiertes Spiel für zwei Gruppen, das man in vielen Kontexten spielen kann, z.B. in einer Naturschutzgruppe.

Anbieten kann ich auch:

  • Games analog: Die Teilnehmer übertragen Spielmechaniken eines digitalen Games in ein analoges. Ist witzig und regt zum Nachdenken über Games und die Motivation, sie zu spielen, an. Kann man in einer Doppelstunde spielen oder in mehreren, intensiveren Einheiten. Einen kurzen Erfahrungsbericht finden Sie auf der Seite Erlebtes